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23.07.2019 Von: Dominik Waibel

Traumhafte-Bedingungen und eine große Leistung: Der SMCÜ auf dem Podium in Travemünde

Bei dem dritten Spieltag der Segel-Bundesliga segelte das Team vom SMCÜ auf den dritten Platz, das bisher beste Saisonergebnis. Im Rahmen der Travemünder Woche fand der Spieltag von Samstag bis Montag statt. Für den SMCÜ segelten Steffen und Sven Hessberger, Dominic Fritze und Alexander Gaiser bei besten Bedingungen: Sonne und Wind bis 20 Knoten. “Das sind genau die Bedingungen, die wir mögen. Überdruck und viele Dreher”, sagt Steffen. Mit guten Starts setzte sich das Team oft schon zu Beginn der Wettfahrten an die Spitze des Feldes. “Auch unser Boots-speed war super und wir haben die Dreher oft gut erwischt”, sagt Dominic über den Spieltag.

Lars Wehrmann / DBSL

Das Bodensee-Battle in Bregenz nutzte das Team um eine Woche vor dem Bundesliga Event zu trainieren. Am Freitag vor dem Spieltag trainierten das Team in Travemünde um sich auf dem Revier einzuspielen. “Das war richtig gut, dadurch sind wir bei der Regatta von Anfang an voll da gewesen”, sagt Dominic. 

Samstags segelte die Bundesliga-Flotte bei knapp 10 Knoten Wind fünf Flights, das Team vom SMCÜ lag nach einer starken Serie mit zwei ersten Plätzen auf dem zweiten Gesamtrang. 

Sonntags legte der Wind nochmals zu, so dass zwischen 10 und 18:30 Uhr sieben Flights gesegelt werden konnten. Mit konstant guten Platzierungen legte das Team die Basis für den Platz auf dem Podium. Am Sonntagabend waren sie sogar auf dem ersten Gesamtplatz. “Die Punkte waren extrem eng. Am Montag hätte noch mehr als eine handvoll Teams das Event gewinnen konnten.”, sagt Dominic, “wir haben allerdings nicht oft auf die Ergebnisliste geschaut, sondern uns ganz aufs Segeln konzentriert”. 

Für Montag waren vier weitere Rennen geplant. Im ersten Rennen segelte das Team einen letzten Platz, was für alle Fans die Spannung nochmals erhöhte. “Wir sind mit der Umstellung auf weniger Wind zuerst nicht so gut zurecht gekommen”, sagt Steffen. 

Mit einem ersten Platz im letzten Rennen sicherte sich das Team dann knapp den Platz auf dem Podium. “Mit nur zwei Punkten mehr hätten wir auf dem sechsten Rang landen können, daher war der Sieg im letzten Rennen enorm wichtig”, sagt Dominic. 

Das Event gewann das Bundesliga-Team vom Württembergischen Yacht Club aus Friedrichshafen vor dem Schlei-Segel Club aus Schleswig. 

Zur Halbzeit der Saison liegt das Team vom SMCÜ in der Gesamtwertung auf dem sechsten Platz. Das nächste Event findet Ende August in Berlin statt.