Detailansicht

23.07.2018 Von: Dominik Waibel

Siebter Platz beim dritten Spieltag in Travemünde

Eine halbe Stunde saß das Team vom SMCÜ auf heißen Kohlen, bevor die letzten Rennen um die Plätze auf dem Podium gesegelt wurden. Über eine Handvoll Teams hatte Chancen auf das Podium. Darunter auch der SMCÜ mit Michael Zittlau, Niko Mittelmeier, Alexander Gaiser und Aaron Scherr. Nach 3 intensiven Tagen wurde das Team aber kurz vor Ende noch abgefangen und musste sich mit Platz 7 begnügen - ein dennoch starkes Ergebnis in der 1. Segelbundesliga.

Lars Wehrmann

Die vier Jungs starteten sensationell in den dritten Spieltag in Travemünde. Nach dem ersten Tag lagen sie auf dem 3. Gesamtplatz. „Wir sind voller Motivation und Leidenschaft gesegelt. Die Bootstechnik war perfekt und wir waren mit die Schnellsten im Feld. Auch ging unser taktischer Plan in fast jedem Rennen auf. Es lief einfach rund!", fasst Michael Zittlau den Tag zusammen. Die Grundlage für den Erfolg an Bord schuf sich das Team mit einem intensiven Training. Sie segelten in der Vorbereitung eine Regatta vor Kreuzlingen und trainierten mehrmals vor Überlingen.

 

Am zweiten Tag konnte sich das Team sogar auf den zweiten Platz verbessern. „Es hatte morgens sehr leichten Wind, der sich mittags stabilisierte. Während wir am ersten Tag den ein oder anderen Start-Ziel-Sieg einfahren konnten, mussten wir heute um jeden Meter kämpfen. Das war pure Arbeit und wir sind fix und fertig" resümiert Alexander Gaiser.

 

Am dritten und damit letzten Tag waren nur noch drei Rennen angesetzt. Weil der Wind aber eingeschlafen war, saß das Team vom SMCÜ vor dem letzten Rennen bei Startverschiebung eine halbe Stunde bei Hitze auf dem Motorboot, bevor der Wettfahrtleiter die Rennen starten konnte. „Auch wenn wir viel warten mussten und die drei Tage Wettkampf einiges abverlangt hatten, haben wir die Konzentration und Motivation bis zur letzten Minute hochgehalten - wir waren voll fokussiert“, berichtet Aaron Scherr. In einem sehr engen Rennen konnte die Konkurrenz aber knapp vorbeiziehen. Das Team rutscht kurz vor Ende von Platz 2 auf Platz 7 ab. Besonders bitter war dabei die geringe Punktdifferenz. "Unsere Gegner haben heute kaum Fehler gemacht - aber uns hat auch ein Quäntchen Glück gefehlt. Das Ergebnis ist natürlich erstmal enttäuschend“, sagt Niko Mittelmeier. „Wir freuen uns aber sehr über die Podiumplatzierung für das Team vom Württembergischen Yachtclub." Im entscheidenden letzten Rennen konnten die Jungs aus Friedrichshafen die Überlinger an der letzten Wendemarke abfangen und sicherten sich damit Platz 2.