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11.06.2018 Von: Dominik Waibel

Ein solider 12. Platz nach einem Leichtwind-Wochenende in Tutzing

Vergangenes Wochenende segelten Steffen Hessberger, Jan Fritze, Dominik Waibel und Aaron Scherr für dem SMCÜ beim zweiten Spieltag der Segelbundesliga in Tutzing. Mit einem 12. Platz nach einem anstrengenden Spieltag bei leichtem und schwierigem Wind stehen wir damit auf dem 11. Gesamtplatz.

Lars Wehrmann

Wir reisten bereits am Donnerstag an um sich abends auf dem Starnbergersee einzusegeln. Freitags starteten die Rennen nach einer Startverschiebenung erst Mittags bei leichtem, drehenden Nordostwind. In den drei Rennen dieses Tages lief es für uns nicht wie gewünscht. Wir hatten in einigen engen Situationen Pech oder waren wenige Zentimeter zu langsam, dadurch verloren wir öfters einen Platz, die wir auf diesem hohen Niveau dann nicht Zurückkämpfen konnten. Dadurch segelten wir auf die Ränge 5, 5 und 6. Dies war kein guter Auftakt für uns. Wir blieben trotzdem motiviert und starteten am Samstag mit Elan in die Wettfahrten. 

Wieder war der Tag von viel Sonne und leichtem Wind geprägt, diesmal aus Westen. „Wir fanden besser in unseren Rhythmus und konnten diesen Flow in gute Ergebnisse umsetzen, bevor der Wind Nachmittags nachließ und keine Rennen mehr gesegelt werden konnten“, sagt Jan Fritze.  Nach zwei Rennen für uns beendete der Wettfahrtleicher Wolfgang Stückl um 19 Uhr den Tag und wir stärkten uns mit dem Essen im Deutschen Touring Yachtlclub. 

Für Sonntag prognostizierten die Wetterexperten guten Wind am frühen Morgen, so dass wir um 7 Uhr mit dem ersten Start begannen. Das frühe Aufstehen lohnte sich und wir konnten noch vor 8 Uhr zwei gute Rennen segeln. Ein weiteres Rennen folgte nach etwas Warten bevor die Starts verschoben wurden und wir wieder auf Wind warteten. Mittags kam erneut der Nordwind, mit dem wir unser letztes Rennen segelten. Dieses war besonders aufregend für uns. Nach einem Frühstart kämpften wir uns gut zurück ins Feld und mussten dann auf dem letzen Vorwindkurs Strafkringel drehen. Danach lagen wir auf dem letzten Platz. Glücklicherweise schafften wir es auf den letzten Metern vor dem Ziel noch zwei Boote zu überholen. Insgesamt sind wir auf den 12. Platz gesegelt. Damit sind wir zufrieden. „Wenn es noch mehr Rennen gegeben hätte, wäre unsere Chance wohl größer gewesen auf eine noch bessere Platzierung zu segeln“, meint Jan, es war besonders mental sehr anstrengend, das viele Warten, die Konzentration in den Pausen hochzuhalten, das war für alle Teams schwierig“.